Kampagnen mit der eigenen E-Mail-Adresse testen

In diesem Video möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Kampagnen mit der eigenen E-Mail-Adresse testen können, ohne das andere Kontakte versehentlich die zu testende Kampagne erhalten.

Wenn Sie Kampagnen testen, tun Sie das in der Regel mit der eigenen E-Mail-Adresse. Oft entsteht dabei das Problem, dass Sie nicht unbegrenzt viele E-Mail-Adressen zur Verfügung haben, die noch nicht in Ihrer ContactCloud bei Klick-Tipp eingetragen sind. Wenn Sie alte Testadressen löschen, gehen Ihnen dadurch die Informationen der Kontakt Historie verloren.

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie diese Einschränkung ein für alle mal beseitigen können und dadurch Ihre Kampagne beliebig oft testen können – ohne dabei schon andere Kontakte in die Kampagne zu leiten.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Wählen Sie zunächst die Kampagne aus, die Sie testen möchten.
  • Stellen Sie die Startbedingung so ein, dass zusätzlich zu den bestehenden Bedingungen noch eine Bedingung genutzt wird, die auf einen bestimmten, manuellen Tag hin prüft.
  • Diesen Tag bezeichnen wir als Hilfstag und Sie können diesen z. B. „Testversand“ nennen. Testen Sie sicherheitshalber danach in der ContactCloud, dass dieser Tag noch keinem Kontakt zuvor zugewiesen wurde.
  • Stellen Sie etwaige „Warte“-Aktionen so ein, dass nur eine kurze Zeit gewartet wird, um alle E-Mails der Kampagne in schneller Abfolge zu erhalten. Stellen Sie diese aber unbedingt vor dem Versand an Ihre Kontakte wieder auf die richtigen Wartezeiten um.
  • Wichtiger Hinweis: Bedenken Sie, dass maximal 4 E-Mails pro Tag an eine E-Mail-Adresse versendet werden. Bei einer sehr umfangreichen Kampagne werden Sie unter Umständen also nicht alle E-Mails an einem Tag erhalten können.
  • Aktivieren Sie die Kampagne.

Da bisher kein Kontakt Ihren Testtag bisher erhalten hat, wird die Kampagne an keinen Empfänger Ihrer ContactCloud ausgeliefert.

  • Tragen Sie sich nun über das entsprechende Listbuildiung in Ihre ContactCloud ein, das der Startbedingung Ihrer Kampagne entspricht.

Tipp: Falls Sie bisher noch kein E-Mail-Konto bei Google haben, erstellen Sie hier ein kostenloses Konto.

Bei Gmail-Adressen haben Sie die Möglichkeit, vor den domain-part (@gmail.com) durch ein Pluszeichen dem local-part (das, was vor dem domian-part steht) beliebige Zusätze hinzuzufügen. Dies könnte dann z. B. so aussehen, wenn Ihre Gmail-Adresse folgendermaßen lauten würde: maxmeier@gmail.com könnte zu maxmeier+test1@gmail.com, maxmeier+test2@gmail.com, maxmeier+test3@gmail.com usw. werden.

So lassen sich im Handumdrehen beliebig viele frische E-Mail-Adressen erstellen, die noch nicht in Ihrer ContactCloud bei Klick-Tipp eingetragen sind. Die Bestätigungs-E-Mails für diese Adressen erhalten Sie nach der Eintragung alle im selben Gmail-Konto.

Bedenken Sie bitte, dass diese Vorgehensweise allerdings nur bei Gmail funktioniert.

  • Tragen Sie nun eine Ihrer Gmail-Adressen oder eine beliebige andere Testadresse in Ihr Listbuilding ein und bestätigen Sie diese über die die Bestätigungs-E-Mail, die Sie daraufhin erhalten werden.
  • Gehen Sie in die ContactCloud Ihres Klick-Tipp-Kontos, und tragen Sie die Hilfstag bei Ihrem Testkontakt ein.

Die Kampagne wird nun unmittelbar für den Kontakt gestartet.

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